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OFFICIUM

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Das Vokalensemble Officium wurde im Jahr 2000 von seinem Leiter Pedro Teixeira gegründet, inspiriert von der Idee, dass es Zeit würde, dass sich ein professionelles Ensemble der fast vergessenen geistlichen Musik aus dem Portugal des 16. und 17. Jahrhunderts annähme.

Bereits seit der Gründung spielt Officium in Portugal und darüber hinaus die führende Rolle in diesem Repertoirebereich, indem die jungen Sänger sich vor allem mit Musik von Duarte Lobo, Filipe de Magalhães, Frei Manuel Cardoso und Estêvão Lopes-Morago beschäftigen - sämtlich Renaissance-Komponisten, die der seinerzeit weithin bekannten Musikschule an der Kathedrale von Evora angehörten. So tritt Officium mit seinen a cappella-Programmen inzwischen regelmäßig in den wichtigsten Konzertreihen und Festivals Portugals auf (wie Música em São Roque oder Festa da Música in Lissabon), wo das Ensemble mit seinen historisch informierten Interpretationen und seinem Wissen um die Vokalpraxis der Renaissance für eine bedeutende Erweiterung des musikalischen Panoramas gesorgt hat.
Einladungen in‘s Ausland, etwa zum Festival Laus Polyphoniae in Antwerpen 2011, machten das Ensemble aber auch über die Grenzen Portugals hinaus bekannt.

Höhepunkte im Werdegang des Ensembles umfassen unter anderem zwei Preise beim Internationalen Chorfestival Tonen im Jahr 2002 (für geistliche und weltliche Musik) sowie das Privileg, von Peter Phillips (The Tallis Scholars) ebenso wie von Paul Van Nevel (Huelgas Ensemble) dirigiert worden zu sein. Immer wieder wird Officium auch vom Evora Cathedral Music School International Workshop eingeladen, Vokalmusik der Renaissance von den bedeutendsten Komponisten der Kathedrale von Evora zu singen, darunter unzählige unbekanntere Werke oder Wiederentdeckungen.

Seit 2007 besteht auch eine rege Zusammenarbeit mit dem portugiesischen Barockorchester Divino Sospiro, im Rahmen derer sich Officium auch dem barocken Repertoire, etwa von Monteverdi, Vivaldi oder Bach, widmet, unter Leitung so renommierter Dirigenten, wie Enrico Onofri und Christina Pluhar.
Regelmäßig ist Officium im portugiesischen Radio (RTP - Antena 2) zu hören, und wurde in der Fernsehsendung „Portugiesische Musikwege“ portraitiert.



SONUS über Officium:

In diesem Ensemble mischen sich zwei sehr begrüßenswerte Tugenden: Da sind einerseits die portugiesischen Stimmen mit ihrer Dichte, ihrem Am-Ton-Bleiben, ihrem speziellen Timbre, die aber andererseits sehr gerade und kultiviert geführt werden, insofern fast an ein englisches oder flämisch-niederländisches Klangbild denken lassen. Dennoch gewinnt die Renaissance-Musik in den Interpretationen von Officium eine ungewöhnliche Vitalität und Zugkraft, die von der vielleicht doch etwas südlich-temperamentvolleren Art der portugiesischen Sänger herrühren mag, die an Fortestellen wirklich aussingen, und dem harmonisch-melodischen Höhepunkt einer Spannungslinie noch ein wenig mehr Intensität verleihen, als man das von nordischen Kollegen gewohnt ist.
Dazu dürfte es natürlich weltweit kaum ein Ensemble geben, das gerade mit der portugiesischen Musik der Renaissance - einer viel zu wenig bekannten und weithin unterschätzten Repertoirenische! - so vertraut ist, wie Officium, und insbesondere sein Leiter, Pedro Teixeira. Das schlägt sich auch in den intelligent zusammengestellten Programmen und der Kenntnis der aufführungspraktischen Notwendigkeiten nieder, die die Konzerte des Ensembles auszeichnen.


Hörproben

Filipe de Magalhães: Kyrie - Missa non turbetur

Manuel Mendes: Asperges me

Duarte Lobo: Audivi vocem

Duarte Lobo: Missa pro defunctis: Offertorium - live

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Agentur SONUS
Leitung: Andrea Braun
Tel.: +49 (0)931 71423
e-Mail: info@sonus-alte-musik.de