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Lorenzo Ghielmi

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Als Organist, Cembalist, Fortepianist und Dirigent begeistert Lorenzo Ghielmi seit vielen Jahren sein Publikum mit Interpretationen der Musik von der Renaissance bis zur Romantik in historischer Aufführungspraxis und gilt als einer der weltweit bekanntesten Spezialisten für historische Orgeln und das Spiel darauf.

Er gehörte 1983 zu den Gründern des legendären italienischen Barockorchesters Il Giardino Armonico, als dessen Organist und Cembalist er beinahe ein Jahrzehnt durch die Welt reiste. Inzwischen konzentriert er sich hauptsächlich auf seine Arbeit als Solist und Kammermusiker, und trat als solcher auch mit vielen bekannten Ensembles und Solisten der Alten Musik auf. Daneben gründete Lorenzo Ghielmi 2005 das Ensemble La Divina Armonia, das er als Dirigent vom Instrument aus leitet, und mit dem er sich vor allem dem barocken und klassischen Repertoire widmet.

Er trat auf den meisten der bedeutendsten Festivals und Konzertbühnen Europas, Japans, Asiens, der USA und Südamerikas auf, wird immer wieder als Solist für Konzerte auf wertvollen historischen Instrumenten eingeladen, und spielte - sowohl als Solist, als auch mit seinem Ensemble La Divina Armonia - zahlreiche und vielfach ausgezeichnete Aufnahmen für den Rundfunk und auf CD ein (u.a. bei den Labels Harmonia Mundi, Winter & Winter, Passacaille...), darunter Musik von Frescobaldi und Bach ebenso, wie von Händel und Haydn, aber auch Neuentdeckungen, wie die Johannespassion von Francesco Feo.

Auch auf wissenschaftlichem Gebiet ist Lorenzo Ghielmi eine gefragte Persönlichkeit und wird häufig als Spezialist und Berater für Fragestellungen rund um historische Orgeln und andere Tasteninstrumente herangezogen. Auch ist er Autor eines Buches über Nicolaus Bruhns und verfasste zahlreiche Studien über die Orgelkunst des 16. und 17. Jahrhunderts, sowie über die Interpretation der Werke Johann Sebastian Bachs.
Immer wieder wird er als Jurymitglied zu diversen Wettbewerben für Tasteninstrumente eingeladen, wie etwa dem renommierten Wettbewerb Musica Antiqua in Brügge. Darüber hinaus wird er oft gebeten, Vorlesungen und Meisterklassen an verschiedenen Musikinstitutionen zu halten, wie etwa bei der bekannten Haarlem Sommer-Akademie. Er ist Titularorganist der Basilica di San Simpliciano in Mailand, wo in Absprache mit ihm eine Orgel von Jürgen Ahrend gebaut wurde.

Außerdem unterrichtet Ghielmi Orgel, Cembalo und Kammermusik am Istituto di Musica Antica in der Civica scuola di Musica di Milano, und hat seit 2006 eine Professur für Orgel an der renommierten Alte-Musik-Kaderschmiede Schola Cantorum Basiliensis inne.


SONUS über Lorenzo Ghielmi:

Lorenzo Ghielmi ist einer der wenigen Organisten, der es versteht, auf der Orgel wirklich zu singen: Melodielinien mit einer Gestaltungskraft zu spielen, durch welche man als Hörer komplett vergisst, dass es auf der Orgel eigentlich nicht möglich ist, einen Ton, der einmal liegt, noch zu verändern. Denn bei ihm klingt es erstaunlicherweise doch so, als seien Crescendi und Decrescendi möglich, als könne ein Ton an- und abschwellen, kurz: Als könne man auf der Orgel singen.
Dazu zählt er, der immer wieder auch in der ganzen Welt als Berater beim Bau neuer Orgeln herangezogen wird, sicherlich zu den weltweit renommiertesten Spezialisten für historische Orgeln, was ihm ermöglicht, aus den Instrumenten schon allein ob dieses dezidierten Wissens um mechanische und klangliche Besonderheiten oder Möglichkeiten höchst beeindruckende Klänge hervorzuzaubern. Gleichzeitig verfolgt er, bevor er sich einem Werk widmet, genau die Forschungsergebnisse um Besetzung und Interpretation, und kann so oftmals als erster eine Erkenntnis auch in die Praxis umsetzen.



Hier finden Sie ein Interview mit Lorenzo Ghielmi aus der deutschen Alte-Musik-Zeitschrift Toccata - Alte Musik Aktuell.


Hörproben

Georg Friedrich Händel: Orgelkonzert B-Dur op.IV, Nr.2 - Adagio e staccato

Georg Friedrich Händel: Orgelkonzert B-Dur op.IV, Nr.2 - Allegro ma non presto

Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate für Flöte und obligates Cembalo - Allegro assai

Johann Sebastian Bach: Präludium in c-Moll, BWV 921

Georg Friedrich Händel: Allegro aus: Sonate in G-Dur op. 1, Nr. 5, HWV 363B

Johann Sebastian Bach: Triosonate c-Moll, BWV 526, Ausschnitt aus dem I. Satz


Besuchen Sie Lorenzo Ghielmi und La Divina Armonia gerne auch auf unserem YouTube-Kanal!

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Leitung: Andrea Braun
Tel.: +49 (0)931 71423
e-Mail: info@sonus-alte-musik.de