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B'Rock

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Das flämische Barockorchester B'Rock wurde 2005 auf Initiative des Cembalisten/Komponisten/Dirigenten Frank Agsteribbe und des Kontrabassisten Tom Devaere gegründet. Die Heimat des Orchesters ist Gent.

B’Rock entstand aus der Lust an Erneuerung und Verjüngung in der Welt der Alten Musik und ist ein international ausgerichtetes Ensemble ohne festen Dirigenten. Der harte Kern besteht aus etwa 20 jungen Musikern, die sich auf die historisch informierte Aufführungspraxis spezialisiert haben. B’Rock steht für eine Aufführungs-orientierte und stilbewusste Präsentation Alter Musik, wobei Ausdruck und Intensität eine wichtige Rolle spielen.
Als B'Rock XS entwickelt das Orchester neue und spannende Programme in Kammermusikbesetzung.

In seinen Programmen verbindet das Ensemble bewährte Größen der Barockliteratur mit unbekannterem Repertoire des 17. und 18.Jahrhunderts. Daneben widmet sich das Orchester besonders der Aufführung und Kreation zeitgenössischer Musik, die für sein historisches Instrumentarium geeignet ist. Auch Oper und Musiktheater stellen einen wichtigen Teil seiner künstlerischen Arbeit dar.
Im Jahr 2006 schuf B’Rock unter Leitung von Richard Egarr eine neue Fassung von "Dido und Aeneas" unter der international hochgelobten Regie des belgischen Theatermachers Jan Decorte, aber auch John Blows "Venus and Adonis" (halbszenisch) oder ein Programm mit Opernszenen von Gluck, Hasse und Süßmayr wurden bereits realisiert. Mit solchen und ähnlichen Produktionen wird das Orchester immer wieder zu internationalen Opernfestspielen, wie den Operntagen Rotterdam, KunstenfestivaldesArts, oder den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci eingeladen. 2012 debutierte das Orchester mit einer Produktion unter der Leitung von René Jacobs im Theatre La Monnaie in Brüssel.

B’Rock arbeitet regelmäßig mit führenden Solisten und Dirigenten, wie René Jacobs, Richard Egarr, Skip Sempé, Gary Cooper, Eduardo Lopèz Banzo, Alfredo Bernardini oder Vittorio Ghielmi zusammen. Als künstlerischer Leiter des Orchester steht aber auch Frank Agsteribbe regelmäßig am Dirigentenpult oder leitet Aufführungen vom Cembalo aus.
Das Orchester ist sowohl auf den flämischen Podien in Gent (Muziekzentrum de Bijloke), Brüssel (Bozar, Kaaitheater, Klara-Festival), Antwerpen (de Singel, Augustinus Muziek Zentrum) und Brügge (Concertgebouw, MAfestival) zu Hause, wie auch auf ausländischen Bühnen: Concertgebouw Amsterdam, Festival Oude Muziek Utrecht, De Doelen Rotterdam, Tage Alter Musik Berlin und Regensburg, Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, Innsbrucker Festwochen, Styriarte Graz oder Wigmore Hall in London. Im kommenden Jahr stehen spannende Opernproduktionen wie Orfeo ed Euridice, Arthur und Orlando bei den Wiener Festwochen, dem Holland Festival und in der Köllner Philharmonie auf dem Programm.

B’Rock wurde von seiner Gründung an sowohl von der belgischen, als auch von der internationalen Presse einstimmig lobend aufgenommen, und die bislang erschienen CDs erhielten sämtlich enthusiastische Kritiken.

Das Orchester ist „artist in residence“ im Muziekzentrum de Bijloke Gent und erfreut sich der strukturellen Unterstützung der Flämischen Gemeinschaft, der Stadt Gent und der Provinz Ost-Flandern.


SONUS über B'Rock:

B'Rock fasziniert vor allem durch die unglaubliche Lebendigkeit und das hemmungslos Mitreißende seiner Interpretationen: Hier geht es in Ausdruck und Intensität wirklich zur Sache - wobei sich immer wieder als offensichtlich erweist, dass die einzelnen Musiker ausnahmslos hervorragende technische und musikalische Fähigkeiten mitbringen. Selten hört man ein Orchester so ausgezeichnet und schlackenlos zuammenspielen!
Was das Orchester von anderen seiner Art unterscheidet, ist aber auch die sehr bassfundierte Klanglichkeit, das kraftvolle Spiel der Streicher, woraus sich ein außergewöhnlich satter und voller, runder Klang ergibt.
Durch den großen Einsatz der Musiker und diese klangliche Intensität gewinnt man bei jedem Konzert mit B'Rock den Eindruck, es würde jeder Einzelne um sein Leben spielen - ohne dass jedoch die Homogenität des Gesamtklanges oder die Durchsichtigkeit der Interpretation darunter litte, da jeder Einzelne gleichzeitig uneingeschränkt bereit ist, sich zum Besten des Resultats einzufügen.
Die Strukturen des Orchesters erlauben es außerdem jedem Mitglied, seine persönlichen Kenntnisse und Erfahrungen auch aus der Zusammenarbeit mit anderen Ensembles verschiedenster Nationalitäten und Stilrichtungen einzubringen. Daher können diese jungen Musiker eine erstaunlich große Palette an barocken Stilen sehr kompetent abdecken, ohne doch als Ensemble an klanglicher oder charakterlicher Individualität einzubüßen.
B'Rock kann als Synonym für wirklich engagiertes Musizieren stehen!




Hörproben


Georg Philipp Telemann: Ouverture aus der Suite für Streicher und Continuo TWV 55:G2

Jean Philippe Rameau: Air Pantomime aus 'Platée, Suite d'Orchestre' - Live

Georg Friedrich Händel: Allegro aus Concerto grosso F-Dur

Georg Friedrich Händel: Minuetto alternativo aus Concerto grosso F-Dur

David Petersen: Speelstuk No.10 in e-Moll - B'Rock XS

Antonio Vivaldi: Largo aus La primavera, Le quattro stagioni

Georg Philipp Telemann: La Caccia, aus Concerto F-Dur für Violine, zwei Traversflöten, zwei Oboen, zwei Trombe selvatiche, Streicher und B.c.

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Agentur SONUS
Leitung: Andrea Braun
Tel.: +49 (0)931 71423
e-Mail: info@sonus-alte-musik.de