Sonus
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Ensemble Danguy, Tobie Miller und die Drehleier

Programme und Termine für Anschlusskonzerte für 2020/21




Prolog: Die Drehleier - das Modeinstrument des 18. Jahrhunderts in Frankreich

picture Drehleier PraetoriusWir alle kennen sie, die Berichte von als Schäferinnen und Hirten verkleideten Adeligen, die im Frankreich des 18. Jahrhunderts in ihren prächtigen Parkanlagen durch die Büsche huschten - denn kurz nach 1700 infizierten sich die oberen Zehntausend der Grande Nation mit der seltsamen Mode, das Leben der einfachen Landbevölkerung (nach ihren eigenen, reichlich idealisierten Vorstellungen...) zu imitieren.
In prunkvollen Palästen wurde nun also zu stilisierter Dorfmusik getanzt und dazu spielte man Instrumente, die zwar ihre Vorbilder in der Volksmusik, aber schon bald kaum noch etwas mit diesen Vorbildern gemein hatten. Zum Beispiel die Drehleier: Ursprünglich ein typisches Bettler-Instrument, und nun plötzlich - von höfischen Instrumentenbauern reich verziert und technisch aufgerüstet - eines der beliebtesten Instrumente der besseren Kreise.

In der kurzen Zeit ihrer höchsten Blüte (ca. 1720 – 1760) entstanden für die Drehleier, die »vielle à roue«, denn auch mehr prachtvolle und oft hochvirtuose Kompositionen als beispielsweise für Violoncello oder Oboe. Und obwohl diese Geschichte der barocken Drehleier innerhalb weniger Jahrzehnte ablief, wurde das Instrument noch mindestens bis zum Ende des Jahrhunderts vielerorts gespielt, wie das Lehrbuch Belle Vielleuse beweist, das Michel Corrette 1783 herausbrachte und das auch in den folgenden Jahrzehnten noch mehrere Auflagen erlebte. Zahlreiche Portraits junger Schönheiten, die die Radleier mit äußerster Grazie bedienen, demonstrieren heute noch, mit welcher Leidenschaft sich die Damen der Aristokratie des Instruments annahmen.

Entsprechend schrieben zahlreiche Komponisten mehr und mehr Werke für Drehleier und bald nahm es das Repertoire quantitativ auch mit der Musik für Violine, Flöte und Cembalo auf. Aber nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ blieb diese Musik keinesfalls hinter der für andere Instrumente zurück, denn neben den auf der Drehleier dilettierenden Berühmtheiten wie Marie Leczinska, Gattin Ludwig des XV., ihrer Tochter Adelheid oder Marie Antoinette gab es nun natürlich auch diverse nicht-adelige Musiker-Komponisten für Drehleier und Musette, die zu Eigenständigkeit und Virtuosität gelangten, wie den »illustren Danguy«, François Boüin, Jean-Baptiste Dupuits oder Nicolas Chèdeville.

In heutiger Zeit ist diese außergewöhnliche Epoche der Musikgeschichte fast vergessen - auch, weil es weltweit nur eine Handvoll Instrumentalvirtuosen gibt, die sich nicht nur als Volksmusiker, sondern tatsächlich auf solch hohem technischen Niveau mit der Drehleier beschäftigen und in der Lage sind, die im 18. Jahrhundert entstandenen Werke zu spielen. Tobie Miller ist eine von ihnen, und mit ihrem Ensemble Danguy hat sie eine Gruppe von Musikern um sich versammelt, die ihr dabei höchst versiert zur Seite stehen.

Lesen Sie sich insofern einmal durch die folgenden Programme, und freuen Sie sich auf einen Konzertabend voller heute ganz ungewohnter Klänge - wie sie vor 300 Jahren in Frankreichs Oberschicht allgegenwärtig waren, aber auch heute noch das Publikum in ihren Bann ziehen!



La Belle Vielleuse - Die schöne Drehleierspielerin
Virtuoses Repertoire des 18. Jahrhunderts für Drehleier

picture Ludwig XV.Die Vielle (Drehleier) erreichte in Frankreich in der Mitte des 18. Jahrhunderts den Höhepunkt ihrer Beliebtheit, und so wurden zwischen 1725 und 1765 mehr als 200 Werke für sie komponiert. Diese können in zwei Kategorien unterteilt werden: Einerseits einfachere Musik, die das idealisierte Bild der mythologisch-arkadischen Bauern, Dorffeste und ländliche Freuden wachrufen möchte - andererseits eine komplexere Musik, die im Stile der Kammermusik für andere Instrumente in dieser Zeit geschrieben ist. Der Musikwissenschaftler Paul Fustier beschrieb diesen zweiten Stil als «befreit vom Arkadienmythos und seiner reinen idealisierten Imitation des Landlebens».

Dieses Programm, das nach dem Titel von Michel Correttes Drehleierschule von 1783 benannt ist, besteht - abgesehen vielleicht von Correttes Variationen über La Furstemberg - aus Musik der zweiten Kategorie, also aus Musik, die von oder für die professionellen Virtuosen dieser Zeit komponiert wurde; unter anderem eine der schwersten Sonaten, die jemals für dieses Instrument entstand, von Jean-Baptiste Dupuits, dem vielleicht experimentellsten und provokativsten Drehleier-Komponisten überhaupt.

Neben Dupuits' Musik erklingen in diesem Programm Sonaten, Variationen, Kantaten und Charakterstücke weiterer speziell für ihr Drehleier-Repertoire bekannter Komponisten wie Charles Bâton, M. Ravet, Jean-Baptiste Dupuits, Jean-Baptiste Sénaillé, aber auch von zweien der Großmeister der Epoche - Marin Marais und François Couperin - die es sich ebenfalls nicht nehmen ließen, für das Lieblingsinstrument ihrer adeligen Zeitgenossen zu schreiben.


Ensemble Danguy
Monika Mauch - Sopran
Tobie Miller - barocke Drehleier, musikalische Leitung
Ellie Nimeroski - Barockvioline
Caroline Ritchie - Viola da Gamba
Marc Meisel - Cembalo
Esteban La Rotta - Theorbe


Preis:

Mit sechs Musikern: 5.700,- Euro, plus Reisen und Unterkunft

Mit fünf Musikern: 5.100,- Euro, plus Reisen und Unterkunft

Mit drei Musikern (Drehleier, Viola da Gamba, Cembalo): 3.600,- Euro, plus Reisen und Unterkunft


Bei zwei oder mehr Konzerten in zeitlicher Nähe können wir dieses Projekt bereits für 5.000,- Euro (sechs Musiker), respektive 4.400,- Euro (fünf Musiker) oder 3.100,- Euro (drei Musiker) anbieten; jeweils zuzüglich Reisen und Unterkunft.

Das Programm wird beispielsweise am 2. Mai 2019 in Nürnberg zu Gast sein. Kontaktieren Sie uns gerne für Informationen über mögliche Anschlusskonzerte.


Hier finden Sie das Video zur CD mit diesem Programm auf unserem YouTube-Kanal.



Vivaldi - konspirativ
»Le Printems, ou Les Saisons Amusantes«: Vivaldi und/alias Chedeville

Bild Antonio VivaldiAntonio Vivaldis Le Quattro Stagioni gehören heute zu den berühmtesten Werken des klassischen Repertoires und sind ohne Zweifel die bekanntesten Kompositionen seines Opus 8 Il Cimento dell'Armonia e dell'Inventione. Die vier Concerti erlebten aber auch schon im Jahrzehnt nach ihrem Erscheinen enorme Erfolge und wurden in ganz Europa gut aufgenommen. Auch in Frankreich waren sie in den »Concerts Spirituels« in Paris sowie am Versailler Hof Ludwigs XV. zu hören, nachdem Vivaldi bereits zur Hochzeit Ludwigs mit Maria Leczinska eine Kantate komponiert hatte.

Diese Tatsache, ebenso wie die generell positive Aufnahme von Vivaldis Kompositionen in Frankreich, dürften den französischen Hofmusiker Nicolas Chedeville inspiriert haben, Transkriptionen verschiedener Werke aus Vivaldis Op. 8 und anderer italienischer Stücke anzufertigen, die zu veröffentlichen er im Jahr 1739 das Privileg erhielt: Heraus kamen die sechs Konzerte, die in der Sammlung Le Printems ou les saisons amusantes, Concertos d'A. Vivaldi mis pour les musettes et vielles enthalten sind und in diesem Programm erklingen. Interessanterweise übernahm Chedeville hier aber nicht einfach Vivaldis Satzabfolge, sondern variierte fröhlich: Auf den noch mehr oder weniger komplett übernommenenen Frühling des »pretre rosso« baut Chedeville beispielsweise in den Sommer diverse Sätze aus op.8 No.12 und No.10 (La cacia) ein, bevor nicht nur Herbst und Winter folgen, sondern zwischendrin auch noch die Ernte (La Moisson) und Les Plaisirs de la St Martin, und so weiter.

Im Gegensatz zu den Transkriptionen in den Saisons Amusantes veröffentlichte Nicolas Chedeville seine sechs Sonaten Il Pastor Fido höchst selbstbewusst gleich unter Vivaldis Namen, und tatsächlich galten diese auch bis in die jüngste Zeit Jahre als Originalwerk des venezianischen Komponisten. Ob Chedeville hier eine Art musikalischer Farce im Kopf hatte oder schlicht und konspirativ auf weitere Verbreitung und Geldgewinn spekulierte, indem er sein eigenes Werk als das von Vivaldi ausgab, werden wir wohl nicht mehr erfahren. Die sechs Sonaten sind auf jeden Fall im italienischen Stil komponiert und für Musette, Vielle, Flöte, Oboe oder Violine mit Continuo gedacht.
In diesem Programm hören Sie die vierte davon, die sich durch ihre Fröhlichkeit ebenso wie durch ihre Virtuosität auszeichnet.

Der einzige originale Vivaldi, der in dieser Vivaldi-Verschwörung erklingt, ist dann die Eröffnungs-Triosonate seines Op. 1 für zwei Violinen und Continuo in g-Moll. In Chedevilles Geburtsjahr 1705 veröffentlicht, handelt es sich hier um einen jüngeren, klassischen Vivaldi, dessen Schreibstil noch stark von Arcangelo Corelli beeinflusst war.
Doch: Können Sie die Musik Vivaldis von der Chedevilles unterscheiden - wo selbst die Fachwelt sich jahrhundertelang täuschen ließ?
Hören Sie, wo Chedeville zitiert, wo er arrangiert, wo er selbst komponiert?

Wahrscheinlich nicht!

Freuen Sie sich in diesem Programm also nicht nur auf Vivaldis wunderbare Musik in einer ganz neuen Klanglichkeit, sondern auch auf einige heute gänzlich unbekannte Stücke, die aber durchaus ähnliches Ohrwurm-Potential besitzen!


Ensemble Danguy
Tobie Miller - barocke Drehleier, musikalische Leitung
Ellie Nimeroski, Amrai Shawn Grosse - Barockvioline
Caroline Ritchie - Barockcello
Marc Meisel - Cembalo
Hugh Sandilands - Theorbe


Preis:

5.500,- Euro, plus Reisen und Unterkunft


Bei zwei oder mehr Konzerten in zeitlicher Nähe können wir dieses Projekt bereits für 4.900,- Euro anbieten, jeweils zuzüglich Reisen und Unterkunft. Kontaktieren Sie uns gerne wegen möglicher Anschlusstermine!


Gewinnen Sie hier einen Eindruck von Vivaldis Frühling in Chedevilles Transkription auf unserem YouTube-Kanal.



Johann Sebastian Bach und die Drehleier
Tobie Miller spielt Bach

Bild Bach»J. S. Bachs Musik war wie ein Leitmotiv in meinem musikalischen Werdegang«, erzählt Tobie Miller, befragt nach ihrem Verhältnis zu dem großen Thomaskantor.
Sie sei mit seiner Musik aufgewachsen, habe sie in verschiedensten Formen und Variationen gehört und gespielt, sowohl in der Originalfassung als auch in Adaptionen. »Es war daher ganz natürlich für mich«, fährt sie fort, »dass ich selbst einige seiner schönsten Solowerke für mein Instrument bearbeitete. Sicher, wir werden vermutlich niemals erfahren, ob Bach selbst die Drehleier kannte. Sie war jedoch zu seinen Lebzeiten ein Lieblingsinstrument der französichen Oberklasse, und die große Anzahl von Kompositionen für Drehleier zeugt von ihrer Beliebtheit. Dieser Ruhm könnte durchaus auch nach Mitteldeutschland gedrungen sein, und Bach könnte davon gehört haben. Dennoch scheint sie nur in Frankreich eine solche wichtige Stellung gehabt zu haben; in anderen Ländern blieb sie eher ein einfaches Volksinstrument. Falls Bach dieses Instrument also kannte, dann wohl eher als ein Bauern- oder Bettlerinstrument - aber das wissen wir eben nicht genau«.

Sie habe auch keinen historischen Beleg dafür gefunden, dass Bachs Musik jemals auf ihrem Instrument gespielt wurde, so Tobie Miller, aber dennoch konnte sie an seinen Werken einfach nicht vorbeigehen. Und so transkribierte die Drehleiervirtuosin - in gut barocker Tradition - denn die Partita III für Violine, BWV 1006, aber auch die Cellosuiten I und II (BWV 1007 und 1008) für die Drehleier - und war im Endeffekt überrascht, wie gut das funktionierte.

Denn, betont sie: »Die vorliegenden Transkriptionen haben zum Ziel, Bachs Kompositionen so treu wie möglich wiederzugeben. Zu den Hauptänderungen gehören Registerwechsel - wenn etwa ein Abschnitt den Umfang des Instruments übertrifft -, oder Vereinfachungen kurzer mehrstimmiger Abschnitte, und gebrochene Akkorde statt Doppelgriffen, da die Drehleier nur eine Note auf einmal spielen kann. Als Musikerin, die darauf spezialisiert ist, Alte Musik auf authentischem Instrumentarium in historischer Aufführungspraxis zu spielen, benutze ich aber für diese Aufnahme wann immer möglich historische Fingersätze und Technik«.

So mag man in diesem Programm Bachs Musik von einer ganz neuen Seite kennenlernen - aber auf jeden Fall von einer, an der man nicht vorbeigehen wird!


Tobie Miller - barocke Tenor-Drehleier


Hören Sie hier Tobie Millers faszinierende Interpretation des Präludiums aus der Partita in E-Dur auf unserem YouTube-Kanal.



Hier können Sie Ensemble Danguys Playlist auf unserem YouTube-Kanal ansehen.

Hier finden Sie weitere Klangbeispiele auf unserer Website.



picture Ensemble DanguyDas in der Schweiz beheimatete und in seiner Besetzung und Programmatik wohl weltweit einzigartige Ensemble Danguy hat sich auf das vielfältige Repertoire für die Drehleier (auch Vielle à roue, Symphonie, Organistrum oder Ysis genannt) in seinen zahlreichen historischen Erscheinungsformen spezialisiert. Ihren Namen borgt sich die Gruppe von dem berühmtesten Drehleier-Virtuosen des 18. Jahrhunderts, den man nur als den »illustren Danguy« kennt.

Das Ensemble wird von der in Kanada geborenen Drehleier-Spielerin Tobie Miller geleitet - eine der wenigen Virtuosinnen auf diesem Instrument, die über die Alte Musik dazu kam.
Die Gruppe hat im Mai 2017 beim Label Ricercar ihre erste CD, La Belle Vielleuse, herausgebracht, auf der Sonaten und Kantaten des 18. Jahrhunderts eingespielt sind, und die von Publikum und Kritik mit höchster Neugier und Begeisterung aufgenommen wurde. 2018 folgte The Vivaldi Conspiracy, der ebenso großer Erfolg beschieden war.
Einladungen zu zahlreichen Festivals und Konzerten im In- und Ausland zeugen von der enormen Faszination, die diese heute beinahe vergessene Musik für die Drehleier nach wie vor auf das Publikum ausübt, und von der großen Neugierde, die Veranstalter und Konzertbesucher dafür hegen.


picture Tobie MillerDie kanadische Drehleier-Spielerin, Blockflötistin und Sängerin Tobie Miller wuchs in einer Familie klassischer Musiker auf. Nach einem Studium der Aufführungspraxis Alter Musik (B.Mus) an der McGill University in Montreal zog es sie nach Basel in der Schweiz, wo sie ihre Studien an der renommierten Schola Cantorum Basiliensis fortführte (Aufbaustudium Diplom 2008 mit Prädikatsexamen, M.A. Musikpädagogik 2012). Ihre Arbeit in Basel wurde von Stipendien des Kanadischen Kulturrats und des J.B.C. Watkins Award unterstützt. Darüber hinaus erhielt sie 2011-2012 ein weiteres Stipendium des Kanadischen Kulturrats für ihre Arbeit auf der barocken Drehleier und ihre Transkription der Bach‘schen Solowerke für Cello und Violine für die Drehleier.

Inzwischen ist Tobie Miller in Basel zu Hause, wo sie weiterhin konzertiert und CDs einspielt, solistisch und mit verschiedenen Ensembles, wie dem Ensemble Baroque de Limoges (Einspielung der Concerti von Haydn und Mozart für das Label Laborie), Les Musiciens de Saint Julien (Aufnahmen für Alpha), Per-Sonat (für das Label Christophorus), Le Miroir de Musique (Ricercar), Leones (Christophorus und Naxos), und natürlich mit ihren eigenen Gruppen, La Rota und Ensemble Danguy.

Als eine der ganz wenigen Drehleier-Spielerinnen, die über die Alte Musik zu diesem Instrument kamen, gilt Tobie Miller heute als herausragende Virtuosin auf der barocken Drehleier und konzertiert in diversen Formationen; unter anderem im Duo mit dem österreichischen Drehleier-Spieler Matthias Loibner, aber auch mit bekannten Dirigenten, wie Jordi Savall, Christophe Coin und Wieland Kuijken. Neben ihrer intensiven Konzerttätigkeit unterrichtet sie jedoch auch regelmäßig bei Workshops und Festivals wie dem Over the Water Hurdy Gurdy Festival, Les Journées de La Flûte à Bec, Asociaciòn Ibérica de la Zanfona, Sherborne Early Music Society und an der Schola Cantorum Basiliensis. Im Jahr 2015 war sie außerdem als Solistin zum 11. Internationalen Zona de la Zanfona Festival in Galizien eingeladen.



Sonus - Agentur für Alte
Leitung: Andrea Braun
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