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ARS ANTIQUA AUSTRIA
Ensemble für neue Barockmusik

pic Ars Antiqua Austria

ARS ANTIQUA AUSTRIA wurde 1989 in Linz von Gunar Letzbor gegründet, mit dem Ziel, die österreichische Barockmusik zu erforschen und zu pflegen. Der Kern des Ensembles umfasst acht Musiker unter Letzbors Leitung, wobei die Besetzung je nach Repertoire von drei Instrumentalisten bis zur Orchesterstärke mit Chor und Solisten variiert, wobei Gunar Letzbor bevorzugt mit den St. Florianer Sängerknaben zusammenarbeitet - dem traditionsreichen Knabenchor, in dem bereits Anton Bruckner seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte.

Die politischen und gesellschaftlichen Grenzen Österreichs waren in der Barockzeit viel ausgedehnter als heute. Elemente der Volksmusik aus dem Slawischen, dem Ungarischen und der alpenländischen Musik beeinflussten damals die Kunstmusik nachhaltig und prägten einen spezifischen Klang. Dieser österreichische Klang spiegelt aber auch das Temperament und den Charakter des damaligen Österreichers wieder, eines Menschen im Schmelzpunkt vieler unterschiedlicher Kulturen, in dem sich die Lebenslust des Südländers, die Melancholie der Slawen, das Formalistische der Franzosen, das Hofzeremoniell der Spanier und das original Alpenländische des deutschsprachigen Raumes vereinigten. Diese Mischung aus Hofmusik und Volksmusik mit einer tänzerischen Note machen noch heute den typisch österreichischen Klang und Stil aus, denen sich ARS ANTIQUA AUSTRIA verschrieben hat.

Aktuelle Tourneen führten das Ensemble unter anderem zum Festival de la Musique Baroque nach Ribeauvillè, zu den Festwochen der Alten Musik nach Berlin, zum Festival Printemps des Arts nach Nantes, zum Mozartfest in Würzburg (eine Opernproduktion), zu den Tagen Alter Musik Herne, Festival de Musique de Clisson et de Loire Atlantique, Folles Journées de Nantes, Musée d’Unterlinden Colmar, Festival Baroque du Sablon, Flandern Festival, Festival Bach de Lausanne, Bologna Festival, Vendsyssel Festival, Concerti della Normale Pisa, Resonanzen Wien, Klangbogen Wien, Monteverdi Festival Cremona, an die Münchner Staatsoper, sowie zu den Salzburger Festspielen. Auch in den USA und Japan ist das Ensemble ein gern gesehener Gast.

Seit dem Jahr 2002 übernimmt ARS ANTIQUA AUSTRIA außerdem die Gestaltung eines eigenen Konzertzyklus im Wiener Konzerthaus. Darüber hinaus ist das Ensemble federführend in einer auf mehrere Jahre ausgelegten Konzertreihe mit dem Titel Klang der Kulturen - Kultur des Klanges mit insgesamt 90 Konzerten in den Städten Wien, Prag, Budapest, Bratislava, Krakau, Venedig, Laibach, Mechelen und Lübeck beteiligt.

Die zahlreichen CD-Produktionen des Ensembles mit Musik von unter anderem Weichlein, Biber, Conti, Viviani, Mealli, Arnold, Caldara, Aufschnaiter, Vilsmayr, Vejvanovsky, Schmelzer, Muffat und J.S.Bach wurden von Publikum und Kritik stets begeistert begrüßt. Eine CD-Einspielung zusammen mit der Mezzosopranistin Bernarda Fink (vier Kantaten von Francesco Conti) wurde bereits eine Woche nach der Präsentation mit dem Diapason d`or ausgezeichnet. Gunar Letzbor bekam zusammen mit seinem Ensemble ARS ANTIQUA AUSTRIA außerdem den Cannes Classical Award 2002 für seine Einspielung der Capricci Armonici von G.B.Viviani verliehen.


SONUS über ARS ANTIQUA AUSTRIA:

Was dieses Ensemble ausmacht ist natürlich zuerst einmal sein ganz besonderer Repertoireschwerpunkt, die österreichische Barockmusik. Dieser Fokus jedoch ist sicherlich auch mitverantwortlich für eine weitere Besonderheit des Ensembles: Seinen außergewöhnlich runden und warmen, dabei aber immer schlanken und sehr beweglichen Klang, den sich die Musiker im Laufe von über 25 Jahren erarbeitet haben.
In einer Zeit, in der viele Barockensembles der Mode eines geradezu schneidend scharfen Tons frönen, begeistert Ars Antiqua Austria also mit einer klanglichen Ästhetik, die im Hörer unmittelbar die Assoziation eines wohlbeheizten Wiener Café-Hauses mit einem höchst erquicklichen Angebot böhmischer Mehlspeisen auslöst - einfach herrlich!

Doch der schönste Klang wäre nichts wert, ohne die technischen Qualitäten, die das Ensemble gleichfalls prägen, als da wären ausgezeichnete Intonation, stilsicherer Umgang mit den Partituren, souveräne Vituosität und ein hervorragendes Zusammenspiel - sowohl im österreichischen, als auch in sonstigem Repertoire.


Hörproben


Heinrich Ignaz Franz Biber von Bibern: Sonata VI aus Fidicinium sacro profanum


D. G. Antonio Pandolfi Mealli: Sonate a violino solo


Gregor Werner: Pro Adventu, Cantilena de immaculate "Ihr blumenreichen Felder"


H . I . F. Biber: Sonaten über die Mysterien des Rosenkranzes - die Geheimnisse des freudenreichen Rosenkranzes
SONATA I: Jesus, den du, o Jungfrau vom Heiligen Geist empfangen hast
I. Praeludium


H . I . F. Biber: Sonata No. 9
Forte Presto



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Leitung: Andrea Braun
Tel.: +49 (0)931 71423
e-Mail: info@sonus-alte-musik.de