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il Gardellino

Bild_Il GardellinoDas Ensemble il Gardellino wurde 1988 von dem Oboisten Marcel Ponseele und dem Traversflötisten Jan De Winne gegründet und entlehnt seinen Namen Antonio Vivaldis Konzert R90 für Flöte, Oboe, Fagott und Basso Continuo „Del Gardellino“ - zu Deutsch „Distelfink“.

Die anfängliche Quintett-Besetzung wurde bald mehr und mehr erweitert, um Nachfragen nach auch größer besetztem Repertoire nachzukommen. Heute besteht il Gardellino aus Musikern wie Ryo Terakado (Violine), François Fernandez (Violine), Mika Akiha (Viola), Sophie Gent (Violine/Viola), Vittorio Ghielmi (Viola da Gamba), Michel Boulanger (Violoncello), Alain Derijcker (Fagott) oder Frank Coppieters (Kontrabass), die sämtlich als ausgewiesene Spezialisten im Bereich der Historischen Aufführungspraxis gelten und mit einigen der renommiertesten Orchester aus der Welt der Alten Musik zusammen arbeiten (etwa mit La Petite Bande, La Chapelle Royale, L’Orchestre des Champs-Elysées, Collegium Vocale Gent oder dem Amsterdam Baroque Orchestra). Daneben lehren sie ihre Instrumente an diversen renommierten Konservatorien und Musikhochschulen, aber auch bei Kursen und Meisterklassen in der ganzen Welt.

Durch langjähriges und intensives Zusammenspiel gelang es il Gardellino, ein ganz eigenes und erkennbares Klangidiom zu entwickeln; dennoch arbeitet das Ensemble bei größeren Projekten gerne auch mit vokalen Gruppen wie der Cappella Amsterdam oder dem Gesualdo Consort zusammen.

Seit nunmehr 25 Jahren in der Alten Musik aktiv, gehört il Gardellino seit langem zu den führenden Ensembles im Bereich der Historischen Aufführungspraxis. So genießt die Gruppe international großes Ansehen und tritt regelmäßig auf den wichtigsten europäischen (Utrecht, Prag, Innsbruck, Leipzig, Brügge, Regensburg...) und auch außereuropäischen (Japan, USA, Lateinamerika, Russland, China, Südkorea, Israel) Festivals auf. Häufig kombiniert il Gardellino Konzertreisen auch mit Meisterklassen.

Il Gardellino forscht nach dem historischen Kontext der aufgeführten Werke und bringt sie im Sinne einer zeitgemäßen Interpretation auf das Podium.
Im Mittelpunkt des Repertoires steht dabei die Musik von Johann Sebastian Bach. Gleichwohl bleibt es eine fesselnde Herausforderung für das Ensemble, diesen Großmeister in einen programmatischen Rahmen mit seinen Söhnen und mehr oder weniger bekannten Zeitgenossen, wie Telemann, Händel, Vivaldi, Graun, Fasch, Janitsch oder Eichner zu stellen. Besonders gerne präsentieren die Musiker diese Werke dann auch in entsprechenden historischen Räumlichkeiten.

Ebenso wichtig aber ist den Musikern die Interaktion mit ihren Hörern, denn es ist ihnen Freude und Genuss zugleich, Musik für ein großes Publikum erklingen zu lassen. Diese Leidenschaft und Spielfreude, die stilsichere, aber originelle Lesart der Partituren und die feinsinnige Musizierweise sichern dem Ensemble immer wieder enthusiastische Reaktionen.
Durchgängigen Lobes von Publikum und Presse erfreuen sich auch die zahlreichen CD-Einspielungen von il Gardellino, die bei Labels wie Accent, Klara, Eufoda, Signum und Passacaille erschienen sind und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden.


SONUS über il Gardellino:

Il Gardellino ist Poesie in Tönen. Das Ensemble vereint die 25-jährige Tradition eines hervorragenden Ensembles mit nach wie vor großer Agilität und Spielfreude: Die Musiker spielen ihrer langen Erfahrung entsprechend locker und souverän - aber niemals routiniert. Dafür sorgt schon allein ihr Interesse an immer neuer Literatur, den vielen von ihnen wiederentdeckten Komponisten und Programmen.
Daneben musizieren in diesem Ensemble natürlich Solisten zusammen, die auf ihren jeweiligen Instrumenten zu den Meistern ihres Fachs gehören, die sich aber gerade auch im jahrzehntelangen Zusammenspiel eine scheinbar mühelose Balance auf dem schmalen Grat zwischen solistischer Gestaltung einerseits und klanglicher, sowie musikalischer Verschmelzung andererseits erarbeitet haben. Und das hört man.
Denn diese Kombination ist es, die il Gardellino seinen sehr runden, wunderbar glanzvollen, aber dennoch lichten Gesamtklang verleiht, in dem die Instrumentalisten den Spannungsbögen der Musik gemeinsam und ungemein sanglich folgen, und aus dem die solistischen Passagen dann durchaus individuell gestaltet, aber immer im Sinne der gemeinsamen Interpretationslinie hervortreten.


Hörproben

Alessandro Marcello: Concerto in d-Moll für Oboe, Streicher und B.C., Presto

J.S. Bach: Oboenkonzert BWV 10551, Allegro?

Georg Philipp Telemann: Brecht, ihr müden Augenlieder

Ernst Eichner: Flötenquartett Nr. 3 in d-Moll, Tempo di minuetto

Johann Sebastian Bach: Arie "Ich bin herrlich" aus BWV 49

J.S. Bach: Kantate "Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ", BWV 177 - Eingangschor

J.S. Bach: Kantate "Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir", BWV 131 - Schlusschor

Johann Friedrich Fasch: Concerto in D FaWV L:D 3 für 3 Trompeten, Pauken, 2 Oboen, Fagott, Solovioline, Streicher und Basso continuo - 1. Satz: Allegro

Aus: Johann Sebastian Bach: Musikalisches Opfer - live

Aus: Georg Philipp Telemann: Concerto A-Dur für Oboe d’amore, Streicher und Basso continuo, TWV 51:A12 - live

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Agentur SONUS
Leitung: Andrea Braun
Tel.: +49 (0)931 71423
e-Mail: info@sonus-alte-musik.de