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Hiro Kurosaki

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Hiro Kurosaki, österreichischer Musiker japanischer Herkunft, studierte an der Wiener Hochschule für Musik und darstellende Kunst bei Franz Samohyl und besuchte Meisterkurse bei Nathan Milstein. Schon in jungen Jahren gewann er Preise bei den beiden bedeutenden Violinwettbewerben “Henryk Wieniawski” in Polen und “Fritz Kreisler” in Wien und wurde bald von Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra, der Staatskapelle Dresden, den Wiener Symphonikern, dem Mozarteum Orchester Salzburg und anderen als Solist eingeladen.
Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Geiger intensiv mit der historischen Aufführungspraxis auf Originalinstrumenten und hat mit herausragenden Persönlichkeiten auf diesem Gebiet, wie René Clemencic, Sigiswald Kuijken, John Eliot Gardiner oder Bruno Weil zusammengearbeitet. Als Konzertmeister und Solist von Les Arts Florissants, London Baroque, dem Clemencic Consort, der Cappella Coloniensis und von Concerto Köln tritt er weltweit bei den wichtigsten Festivals auf und hat unzählige preisgekrönte Aufnahmen eingespielt.

Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit William Christie, nicht nur als Dirigent von Les Arts Florissants, sondern auch als Kammermusiker. 2003 entstand eine von der Kritik hochgelobte Einspielung sämtlicher Violin-Sonaten von Georg Friedrich Händel, die im Rahmen einer repräsentativen Europa-Tournee vorgestellt wurde.
Eine langjährige musikalische Partnerschaft besteht auch mit der Fortepianistin und Cembalistin Linda Nicholson, mit der zusammen sich Hiro Kurosaki vor allem der Interpretation des klassischen und romantischen Repertoires auf Instrumenten der jeweiligen Epoche verschrieben hat. So ist im Sommer 2010 die letzte der vier CDs mit ihrer Gesamtaufnahme der Beethovenschen Sonaten für Violine und Klavier erschienen.
Zusammen mit Linda Nicholson und dem Barockcellisten Martin Fritz bildet Hiro Kurosaki das London Fortepiano Trio, das sich insbesondere mit der Musik vom Ende des Barock, über die Klassik bis hin zur Frühromantik beschäftigt.

Neben seiner Konzerttätigkeit widmet sich Hiro Kurosaki intensiv der Ausbildung: Er unterrichtet an den Musikhochschulen in Wien, Salzburg und Madrid, sowie bei diversen Meisterklassen auf der ganzen Welt, und wird regelmäßig als „Interpretations-Coach“ unter anderem vom Mozarteum Orchester Salzburg und der Bayerischen Staatsoper München eingeladen.


SONUS über Hiro Kurosaki:

Hiro Kurosakis Violinspiel besticht zuerst einmal durch seinen in allen dynamischen Lebenslagen außergewöhnlich klaren, reinen, dabei runden, aber auch sehr modulationsfähigen Ton bei stets perfekter Intonation - in virtuosen solistischen Stücken, im kammermusikalischen Verbund, wie auch mit oder im Orchester. Dazu besitzt Hiro eine gewisse österreichische Eleganz in der musikalischen Gestaltung, verbunden mit einem sehr fein ausgebildeten Sinn für Agogik, den er in subtilsten Verschiebungen so einzusetzen versteht, dass im Hörer beinahe unmerklich Spannung oder Entspannung aufkommt, ohne ihn doch aus dem Puls eines Stückes zu reißen.
Große Stärken des Geigers sind jedoch auch seine einerseits eminente Begabung, seine Mitstreiter zu führen und seine andererseits geradezu liebevolle Sensibilität im Zusammenspiel. Diese äußern sich in der Fähigkeit und Bereitschaft, musikalisch und klanglich jederzeit auf seine Kammermusikpartner einzugehen, sie mitzureißen oder zu ergänzen, so dass vom Duo bis zum großen Ensemble wirklich entschiedener, aber dabei immer durchsichtiger, lebendiger und abwechslungreicher Klang entstehen kann.


Hörproben

Ludwig van Beethoven: Sonate F-Dur, op. 24, "Frühling", 1. Satz

Ludwig van Beethoven: Sonate A-Dur, op. 47, "Kreutzer", 3. Satz

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Chaconne in d-Moll aus Bachs Partita Nr. 2, für Violine Solo mit Begleitung des Pianoforte
Liveaufnahme


Ludwig van Beethoven: Sonate c-Moll, op. 30, No. 2, 3.Satz: Scherzo

Allegro aus: Georg Friedrich Händel: Sonata in D-Moll, HWV 359a

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Tel.: +49 (0)931 71423
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